- Private Krankenversicherung: DKV fordert Eingreifen vom Staat Die DKV fo...
- Sozialwahl 2011 Die Sozialwahl 2011 steht an. Im Zuge dessen haben viele...
- Gibt es bald einheitliche Tarife bei der privaten Krankenversicherung? ...
- Tarife für privat Versicherte werden 2011 teurer Für 2011 ist geplant,...
- Kassenpatienten dürfen 2010 nur noch in dringenden Fällen zum Zahnarzt Vie...
- Gesundheitsreform: Privatpatienten profitieren von der Reform Vor kurzem wu...
- Neue Reformen für private Krankenkassen zulasten der gesetzlichen Versicherten ...
- Laut Meinungsforschungsinstituts Emnid befürchten Versicherte Kürzungen der Gesun...
- Private Krankenversicherungen wollen Apothekenrabatt Der Unterschied z...
- Gesundheitsminister will Preismonopol der Pharmaindustrie brechen und Konzerne zu ...
- Befürchtungen der Versicherten werden wahr - Beiträge sind in den letzten 10 Jahr...
- Geht der Trend zur PKV Praxis? Der Bundesgesundheitsminister Rösler denkt sche...
- Verband der Privaten Krankenkassen lehnt Ministerpläne ab Wie fast jede Bund...
Gibt es bald einheitliche Tarife bei der privaten Krankenversicherung?
Wer in eine private Krankenversicherung aufgenommen wird, muss damit rechnen, dass es hinsichtlich der Beiträge Unterschiede gibt. So müssen unter anderem Männer und Frauen einen anderen Versicherungsbeitrag leisten. Dies könnte sich aber schon bald ändern, denn derzeit soll vor dem EuGH entschieden werden, ob es zu einer Gleichbehandlung der Geschlechter in Versicherungsfragen kommt. Dabei könnten auch die Tarife der privaten Krankenversicherung eine große Rolle spielen.
Beitragsberechnung in der privaten Krankenversicherung
Während es in der gesetzlichen Krankenversicherung schon längst einheitliche Tarife gibt, sieht dies bei einer privaten Krankenversicherung anders aus. Hier wird der Beitrag durch die gesundheitliche Vorgeschichte, das Alter und das Geschlecht berechnet. Letzteres könnte aber bald vorbei sein, denn die Europäische Union plädiert für eine Gleichbehandlung von Mann und Frau. Deswegen sind auch immer mehr Experten der Meinung, dass in Versicherungsfragen die Trennung nach Geschlechtern diskriminierend ist.
Europäischer Gerichtshof überprüft Änderungsklausel
Juliane Kokott, Generalanwältin beim Europäischen Gerichtshof, setzt sich dafür ein, dass überprüft wird, inwieweit bei der privaten Krankenversicherung eine Trennung der Geschlechter vorgenommen werden darf. Kokott ist der Meinung, dass eine Unterscheidung bei der PKV nur noch dann zulässig ist, wenn sich aufgrund der Biologie Unterschiede nachweisen lassen. So könnte eine bestehende Schwangerschaft durchaus maßgeblich daran beteiligt sein, welcher Versicherungsbeitrag zu leisten ist. Rein statistische Unterschiede, welche in Bezug auf das Geschlecht gemacht werden, sollen in Zukunft keinen Einfluss mehr auf Leistungen und Beiträge haben.
Frauen würden von Änderung profitieren
Sollte diese Ausnahmeklausel für die Versicherer gekippt werden, könnte dies für alle Versicherten große Auswirkungen haben. Bei einheitlichen Tarifen müssten Männer wahrscheinlich mit einem höheren Beitrag rechnen als derzeit. Frauen hingegen dürften von einer solchen Änderung profitieren und bei der PKV günstiger wegkommen.
Ähnliche Themen:
Gewinnt durch sinkende GKV Leistungen mehr an Bedeutung: Die Zahnzusatzversicherung
PKV Tarife online berechnen
