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Laut Meinungsforschungsinstituts Emnid befürchten Versicherte Kürzungen der Gesundheitsleistungen


Das Gesundheitssystem unseres Landes mag nicht gerade auf wackligen Füßen stehen, dafür ist es letztlich zu gut installiert bislang. Dennoch sind Leistungseinschnitte immer wieder ein Thema.


Die vielen Diskussionen um die Einführung einer Kopfpauschale und die inzwischen von zahlreichen Krankenkassen erhobenen Zusatzbeiträge haben die verunsicherten Stimmen nicht verstummen lassen – ganz im Gegenteil. Mehr und mehr fürchten die Bürger, dass Leistungseinschnitte bei der Gesetzlichen Krankenversicherung auf sie zukommen werden.

Doch nicht nur die Gesetzlich Versicherten fürchten Einschnitte bei der Leistung ihrer Krankenversicherungen, auch die Privat Versicherten haben inzwischen die Befürchtung, dass Leistungskürzungen auf sie zukommen könnten.


Privat Versicherte zunehmend auch verunsichert


Eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Emnid, das im Auftrag des PKV, des Verbandes der privaten Krankenversicherung, durchgeführt wurde, zeigt, wie groß die Verunsicherung der Versicherten wirklich ist.



Doch noch ist die Verunsicherung bei den Gesetzlich Krankenversicherten größer als bei den Privatpatienten. So haben laut der Emnid-Umfrage mehr als die Hälfte der Befragten die Angst, dass es zu erheblichen Leistungseinschnitten bei den Krankenkassen kommen könnte. Mit 56 Prozent ist hier das Gros der Befragten verunsichert – was durchaus eine Folge der zahlreichen Diskussionen um die Zukunft der Gesetzlichen Krankenkassen und auch die Einführung des Gesundheitsfonds sein könnte.


Zufriedenheit bei Privat Versicherten dennoch größer


Bei den Privat Versicherten sind die Befürchtungen weit weniger stark ausgeprägt. Dennoch sind auch hier 35 Prozent der Befragten mit der Befürchtung behaftet, dass es zu Kürzungen bei den Versicherungsleistungen kommen könnte.



Mit ihrem Krankenschutz zufrieden, hingegen sind nur 88 Prozent der Befragten, bei den Privat Versicherten sind dies immerhin 94 Prozent. Dennoch steigt die Verunsicherung auch bei den Mitgliedern Privater Krankenversicherungen. Doch noch sprechen die Zahlen für die PKV. „44 Prozent aller Befragten glauben, dass man im Krankheitsfall in einer privaten Krankenversicherung besser abgesichert ist, nur 18 Prozent erwarten dies von den gesetzlichen Krankenkassen.“, sagte der Verbandspräsident der der privaten Krankenversicherung bei der Vorstellung der Emnid-Zahlen. Und gab jedoch auch zu verstehen, dass seinem Verband die steigende Verunsicherung seiner Versicherten durchaus bewusst ist: „Wir übersehen nicht, dass auch die Privatversicherten zunehmend besorgt in die Zukunft des Gesundheitssystems blicken“. Das interessiert Sie evt auch:
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Ein PKV Vertrag ist eine Entscheidung deren Tragweite sich mehrere Jahre auswirkt. Daher ist vor der Unterschrift eines PKV Vertrages immer ein Vergleich zur PKV Versicherung und eine Beratung vom Experten empfehlenswert.

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